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Mittwoch, 26. Dezember 2012

Winterliches

Das ist - unter anderem - etwas Wunderbares an solchen Festtagen: Neben den eigentlichen Feierlichkeiten mit Familie und Drumherum gibt es immer wieder Momente, in denen jeder so vor sich hin werkelt...
Und einen dieser Momente habe ich natürlich für meine Filo-Manie genutzt! :-)

Heraus gekommen ist dabei ein schönes winterliches Register-Set, welches nun das Weihnachtliche ablöst:



Der auserwählte Filofax ist dabei der schwarze Baroque, weil es ihn so ungemein gut kleidet, wie ich finde!




Die Eiskristall-Muster des Scapbook-Papiers harmonieren sehr schön mit den Baroquen Präge-Mustern im Inneren...



 
Und wieder muss ich sagen: SEUFZ - der Baroque ist ein Traum!!!

 Auch wenn meine Kinder immer sagen: "Von außen sieht der voll langweilig aus!"

Aber das ist gerade irgendwie das Faszinierende an diesem Modell: Es kommt so bescheiden  und unauffällig daher.
Wobei dem kundigen Betrachter gleich das ungeheuer zarte und edle Leder außen auffällt, das sich so ungemein weich anfühlt und herrlich duftet...
Und dann, wenn man ihn öffnet... ahhh... dann erscheint das kostbare Innere... schwärm 

Freitag, 21. Dezember 2012

Vintage-Serie - Teil 6: Portland Grün

Auf dieses Modell in dem herrlichen dunklen Grün war ich sehr neugierig... denn der Portland mit seinem weichen handschmeichelndem Leder war mir ja schon bekannt:



Toll!!!
In der gewohnten Portland-Ausstattung:


Ein wunderschönes Modell!
Mein Mann war der Anlass für mich, diesen Organiser zu ergattern, da er alles "jagdlich Grüne" liebt - nur ist er jetzt gar nicht so begeistert, da der Portland nicht die 30mm Ringe hat, die er braucht... :-(


Also habe ich ihn gleich mal mit meinem "weihnachtlichen" Outfit bepackt... passt auch sehr gut.
Aber für mich ist das irgendwie nichts mit dem wunderschönen dunklen Grün, da bin ich, wenn schon dunkel, eher der "Dann schon gleich Schwarz"-Typ!

Also, Nina, falls Dir das dunkle Grün gefällt (Du suchst doch einen grünen Filo), dann darfst Du zuerst zuschlagen, bevor er bei Ebay wieder reingestellt wird... ;-)


Nachtrag am 26.12.: Wie schön, er darf tatsächlich zu Nina!!! :-)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Vintage-Serie - Teil 5: Portland

Bei diesem Vintage-Modell handelt es sich um ein schlichter, bescheidener, vielleicht auch männlicher gehaltenes Modell: der Portland!
Viel gerühmt, so habe ich es schon auf anderen Blogs gelesen, wegen seines unglaublich weichen Leders... es stimmt!
Ein Handschmeichler erster Güte!!!
Vielleicht vergleichbar mit dem Baroque (von außen), den viele von euch eher kennen werden.


Dieses schlichte Understatement hat was...

Die Innenaufteilung ist andersherum, als man es sonst von den meisten Filos kennt.
Die Zip-Tasche ist auf der vorderen Innenseite und die Kreditkartenfächer (sechs) befinden sich hinten, inkl. einer Einstecktasche über die gesamte Höhe dahinter.
 


Auch beim Portland finden sich wieder die außen angebrachten zwei Stiftlaschen - sehr komfortabel.












Und, na klar, zum Schluss wieder ein Foto im bewohnten Zustand - auch mit meiner kompletten Befüllung macht der Portland noch gar keinen richtig bepackten Eindruck... hat der mehr Raum?
Es sind auf jeden Fall die normalen 23mm Ringe.





Freitag, 14. Dezember 2012

Vintage-Serie - Teil 4: Balmoral

Der Personal Balmoral ist der letzte meiner Vintage-Serie mit einer Art Kroko-Prägung.
Beim  Balmoral handelt es sich auch um ein älteres Modell (ich habe leider keine Informationen gefunden, von wann ungefähr), das sehr edel gearbeitet und ausgestattet ist:


Besonders deutlich wird diese edle Ausstattung im Innenbereich:


Die linke Innenseite bietet acht Kartenfächer, sowie ein großes fach dahinter, welches wie beim Ascot mit einer Lasche verschlossen ist. Allerdings hier beim Balmoral von außen zu bedienen, sodass man sehr gut herankommt (keine Ringe im Weg) und dank der Lasche eben nichts heraus fallen kann.
Diese Tasche klappt ein wenig heraus, was die Bedienung ebenfalls sehr komfortabel macht.


Rechts hinten ist noch eine solche Tasche, diesmal allerdings mit einem Druckknopf zu schließen.


Ein weiteres schönes Detail beim Balmoral ist
der Verschluss, welcher mit zwei Druckknöpfen
versehen ist. Dies ermöglicht ein engeres oder
weiteres Verschließen, je nach Befüllung des
Organisers.

Wie viele ältere Modelle auch, ist der Balmoral mit zwei Stiftlaschen ausgestattet, welche außen angebracht sind (dh. kein Verknicken der Register-Tabs ;-) ).







Für mich lebt ein Filofax irgendwie erst richtig, wenn er bewohnt ist, also musste ich natürlich auch diesen mal beziehen...


Wie ihr seht, habe ich hier ein gebrauchtes Modell erworben, dem man das auch ansieht, aber irgendwie hat das bei diesen älteren Modellen einen enormen Charme... Vintage eben! :-)

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Vintage-Serie - Teil 3: Dundee

Der Filofax Dundee ist ein Modell, dass vermutlich in den 80-er Jahren von Filofax verkauft wurde. Es existieren davon nur noch sehr wenige Exemplare.



Umso mehr habe ich mich gefreut, ein Solches erstanden zu haben - wunderschön, völlig unbenutzt und im Originalkarton, welcher selber auch schon aus einer anderen Zeit zu stammen scheint...


Dieses Modell hat ein wunderschönes Rot, welches klein wenig in Richtung Pink geht.

Auch hier, wie beim Ascot, eine Krokoprägung im Leder, die in den "Feldern" der Prägung noch eine Art Blatt-Muster hat.


Die Markenbezeichnung ist hier auch wie bei einigen anderen älteren Modellen nicht nur eingeprägt, sondern mit goldener Farbe gedruckt:


Eigenartig ist die Einprägung der Buchstaben CHG innerhalb der Verschlusslasche - vielleicht ist jemand unter Euch, der weiß, was das bedeutet???


Von der Innenausstattung her ist der Dundee etwas schlichter ausgestattet als beispielsweise der Ascot, dessen Innenausstattung mit den Überschlägen ja fast schon pompös daher kommt.
Aber sehr edel verarbeitet und zweckmäßig - mir persönlich gefällt die Reißverschlusstasche hinten sehr gut, hier haben ein paar Euro Platz.
Und auch die acht Kartenfächer vorne bieten viel Raum, sowie ein Einsteckfach dahinter über die gesamte Höhe.


Nun, wie Ihr mich kennt, bin ich natürlich gleich mal probeweise eingezogen, meine Weihnachtsdivider passen auch hier:


Sehr schön auch die zwei Stiftlaschen, so muss ich mich bei meinen Muji-Gel-Stiften nicht für nur eine Farbe entscheiden...



Der Ascot hat im Dundee eine starke Konkurrenz, bei beiden Organisern gefällt mir die flache Krokoprägung sehr!
Und irgendwie bin ich filofaxtechnisch gerade auf dem Vintage-Tripp - wie sagte Anita von Philofaxy so schön? "Going vintage!" :-)


Montag, 10. Dezember 2012

Vintage - Serie Teil 2: Ascot

Die Vintage-Serie weiterführen darf der wunderschöne Osterley-Vorgänger "Ascot".
Meinen ersten Ascot erstand ich gewissermaßen aus Versehen bei Ebay, als ich auf der Suche nach einem Personal Filofax mit 30cm-Ringen für meinen lieben Mann war.
Einen solchen fand ich dann in einem Doppelangebot mit einem anderen Personal Filofax, beide gebraucht, den ich aber zunächst keines Blickes würdigte.
Als die beiden dann mit der Post ankamen, staunte ich über die wunderschöne "Beigabe"  - ein wunderbar erhaltener Personal Ascot Black.
Zu dieser Zeit konnte ich selber mit dem Personal-Format noch nicht viel anfangen (war damals von Pocket begeistert, ihr wisst ;-) )  - und da mir dieser wunderschöne Filofax zu schade erschien für ein Regaldasein, entschloss ich mich, ihn zu verkaufen und fand in Anita von Philofaxy eine liebe Käuferin (sie stellte den Ascot auch ein einem eigenen Post vor).

Tja, und nun wohne ich selber inzwischen begeistert im Personal- (oder auch manchmal Compact-) Format und weinte innerlich manchmal ein wenig dem schönen Ascot hinterher...
Beim Surfen stieß ich auf einen UK-Versand, der einen Personal Ascot in Royal Blue im Angebot hatte... wow, das schien sehr reizvoll, habe ich doch keinen Filo in Blau...

Anita war mir behilflich (der Versand bietet nur UK-Shipping an) und so fand dieser Traum den Weg zu mir nach Deutschland:


Die Farbe kommt auf dem Foto "blauer" raus als in Natura - sie ist schon Blau, hat aber auch einen wunderschönen Touch ins Petrol, den ich auf den Fotos leider nicht einfangen konnte.

 Ich liebe den Krokoeffekt, besonders hier beim Blau auch die verschiedenen Farbabstufungen, die wie beim Osterley einen sehr edlen Eindruck vermitteln. Ebenso wie beim Osterley auch, ist hier die Krokoprägung recht flach gehalten, ganz anders als beim Amazona, der sehr "hubbelig" daher kommt. Hat durchaus ja auch seinen Reiz, die eher relief-artige Oberfläche des Amazona, macht das Modell aber dann gleich auch sehr klobig. 

Zum Thema Kroko-Effekt und Färbung noch ein paar Eindrücke - bei Blau und Braun sehr intensiv, beim Schwarzen eher gleichmäßiger:


  Wie viele ältere Modelle auch (Z.B. der Balmoral) hat der Ascot innen neben der Ringmechanik mit Laschen abgedeckte Einschubfächer.


Das ist sehr praktisch und angenehm, so leicht geht nichts verloren.
Insgesamt ist der Ascot sehr edel verarbeitet, das Leder ist wunderbar glatt, duftet herrlich und wirkt unverwüstlich.

Natürlich (wie kann es anders sein) bin ich dann auch gleich mal probeweise eingezogen in meinen wunderschönen neuen Ascot in Royal Blue. Passende Divider musste ich nicht extra herstellen, hatte ich mir doch einige Wochen zuvor für meinen neu erworbenen Personal Baroque in Türkis welche gebastelt, die hier "wie dafür gemacht passten":



Da das Royal Blue wie gesagt einen Touch ins Petrol hat, harmoniert es mit allem, das im Blau/Türkis-Bereich angesiedelt ist.

Die Stift-Lasche ist nicht elastisch, passt aber genau z.B. für einen Muji-Gelstift. ;-)


Naja, nach dem "probeweise mal Einziehen" bin ich bisher nicht mehr heraus gekommen aus diesem wunderschönen Schmuckstück!


Zu allem Überfluss habe ich - kaum war die Bestellung in UK aufgegeben - im www noch ein Angebot zweier A5 Ascots, dass mich geradezu ansprang, nicht ausschlagen können (beide gebraucht und sehr günstig ;-) )...




Gerade der Braune gefällt mir auch sehr gut, da auch hier der Krokoeffekt mit den unterschiedlichen Farbschattierungen sehr schön herauskommt. (Der Schwarze wirkt auch sehr edel, aber ich denke, dass er mich wieder verlassen wird...)

Der A5 Ascot ist innen anders aufgeteilt wie sein "kleiner" Personal-Bruder, im A5-Format aber so wohl auch eher praktisch:







Und auch hier wieder - wie beim Finchley in Vintage Rose lassen sich die beiden Formate A5 und Personal für mich wieder schön kombinieren, so dass Dienst und Privat herrlich harmonieren... :-)



Samstag, 8. Dezember 2012

Vintage-Serie - Teil 1: Finchley Vintage Rose

 Meine Vintage-Serie starte ich mit einem Modell, dass zum Einen aufgrund der Tatsache, dass es nicht mehr im Filofax-Sortiment geführt wird, in dieser Serie auftauchen darf, zum Anderen wegen seiner wunderschönen Farbe "Vintage Rose", die schon länger nicht mehr im Handel erhältlich ist: Finchley Personal und A5 in Vintage Rose


Zu Beginn meiner "Filofax-Karriere" war der Finchley, das muss ich zugeben, gar nicht so mein Modell. Mein erster Filofax war ein Pocket Finchley in Imperial Purple, den ich aber ungenutzt sehr schnell wieder verkaufte - irgendwie wurden wir nicht warm.
Auf der Flickr Seite begegnete mir aber immer wieder mal der Finchley in diesem wunderschönen antiken Rosé... zwar habe ich diese Farbe nie in Natura bewundern können , wagte aber auf Ebay einen Versuch und erstand zunächst den schönen Personal in dieser Farbe.
Wow!


Schnell wurden passende Divider gefunden (ursprünglich mal

für den Compact Osterley Grey hergestellt) und ich zog ein:






Der Finchley ist ja bekannt für sein herrlich weiches Leder, an welches sein Nachfolgemodell, der Aston leider nicht heranreicht. Und diese weiche Handschmeichler-Oberfläche harmoniert wunderbar mit dem weichen Rosa-Ton.
Dieses ist ein Filofax, den ich bestimmt immer wieder gerne "beziehen" werde!


Auch die Aufteilung gefällt mir sehr, links sechs Kartenfächer mit einem über die gesamte Höhe gehenden Einschubfach dahinter und rechts ein Zip-Fach mit durchsichtigem Netzstoff. (Hier immer wieder der Hinweis, dass es sinnvoll ist, eine Kunstoffhülle als Letztes einzuheften, da das hintere Blatt sont knittern würde. Aber das ist bei mir ohnehin in jeder befüllung der Fall. Auch finde ich, dass in jedem Modell - auch solchen ohne "Netztasche" hinten, immer die Gefahr besteht, dass die hinteren Blätter verknittern.)



Froh und stolz war ich, dass ich kurz nach meinem Glück, einen Personal Finchley in Vintage Rose ergattern zu haben, auch noch einen in A5 erstehen konnte (s.o.), denn die Zwei sind ein wunderschönes Team (in meinem Fall sehr schön, da ich ja immer auch einen A5 dienstlich mit mir führe ;-) )!



Sonntag, 2. Dezember 2012

Macht hoch die Tür...



Geht es euch auch so?

Für mich ist erst so richtig Adventszeit ab dem ersten Advent. Genauer ab dem Moment, in dem ich wieder das erste Mal "Macht hoch die Tür" gesungen habe.

Nicht die Lebkuchen, die schon ab Oktober in den Supermärkten angeboten werden (oder war es schon im September?), nicht die Lichterketten, die schon seit ein, zwei Wochen überall installiert wurden, nicht die Adventsmärkte, die schon in der Woche vor dem ersten Advent starten, nicht das eigene so langsam aber sicher adventlich geschmückte Haus inkl. Adventskranz, nicht die vierfach bepackten Adventskalender (3 Kinder und ein Mann), ja nicht einmal die für die Adventszeit eigens angefertigten Filofax Register (und das will was heißen... ;-) ) stimmen mich auf die Vorweihnachtszeit und das eigentliche Weihnachten ein.

Nein, es ist irgendwie dieses eine Lied von Georg Weissel, das jedes Jahr am ersten Advent im Gottesdienst gesungen wird...
Dann bin ich angekommen in dieser wunderbaren Zeit vor Weihnachten, in der wir uns auf die Ankunft Jesu Christi hier auf Erden bereit machen, vorbereiten... denn das soll sie in erster Linie sein, die Adventszeit...
...und so möchte ich euch einladen, euch von diesem Lied (ok, nicht dem gesamten, aber doch von der ersten und der letzten Strophe) auch einstimmen zu lassen auf diese vorweihnachtlichen Tage:

Macht hoch die Tür die Tor macht weit; 
es kommt der Herr der Herrlichkeit, 
ein König aller Königreich, 
ein Heiland aller Welt zugleich, 
der Heil und Leben mit sich bringt; 
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reicht von Rat.
(Ps 24,7-10)

Komm, o mein Heiland jesu Christ, 
meins Herzens Tür die offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein; 
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit den ewgen Weg zur Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.





Da ich regelmäßige Kirchgängerin bin, gibt es in meinem Filofax unter Notizen eine eigene Rubrik für Gedanken, die ich mir während der Predigt gerne notiere, damit sie noch ein wenig nachwirken können (in dieser Zeit mit einem zum Register passenden Lesezeichen :-) ):


Der Personal Malden in Crimson wurde auserkoren, mich durch die Adventszeit zu begleiten. Dieses herrliche Rot passt, finde ich, prima.
Auch der dienstliche A5 Malden in Ochre hat ein passendes Deckblatt bekommen:


Und so sieht es im Personal Malden dann innen aus:






















Nun wünsche ich euch eine wunderschöne, besinnliche und gesegnete Adventszeit!!!